Rally Obedience – ein neuer Hundesport
 
Bei der Sportart Rally Obedience stehen die perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit Mensch-Hund-Team im Vordergrund. Rally Obedience ist eine Hundesportart für die ganze Familie. Personen, deren Hunde im Grundgehorsam stehen und verträglich mit Menschen und anderen Hunden sind, können diesen Sport ausüben. 
 
An Turnieren können Hunde aller Rassen, selbstverständlich auch Mischlinge, die mindestens 15 Monate alt sind, teilnehmen, dafür ist eine BH nicht zwingend notwendig. Seniorenhunde ab 8 Jahre können in eigener Klasse starten. Auch Hunde mit Behinderungen können bei diesem Fun-Sport mitmachen. 
 
Es ist in Deutschland eine noch recht junge Sportart. Sie kommt wie so vieles auch, aus Amerika und wurde dort vor einigen Jahren von Charles „Bud“ Kramer entwickelt. Während diese Sportart in Amerika schon eine große Anhängerschaft erobert hat, ist sie in Deutschland noch relativ unbekannt.
Seit Oktober 2012 wird Rally Obedience auch vom VDH in Deutschland angeboten, seitdem wurden bereits zahlreiche Turniere quer durch Deutschland in Hundevereinen und –Schulen ausgerichtet. 
 
Und so funktioniert Rally Obedience:
es wird ein Parcours aus mehreren Stationen aufgebaut. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem jeweiligen Team angeben, was zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht. Der Hundeführer nimmt nun seinen Hund bei Fuß und arbeitet den Parcours möglichst schnell und präzise ab. Die Teams starten mit 100 Punkten. Der Wertungsrichter beobachtet und bewertet das Team während seines Parcourslaufes. Der Ringstewart notiert bei Fehlern Abzugspunkte auf dem Wertungsbogen. Der Minimalabzug im Rally Obedience beträgt einen Punkt, auch höhere Abzüge werden in ganzen Punktzahlen gemacht. Abzüge können in jedem Teil des Parcours zwischen den Start- und Ziel-Schildern erfolgen. 
Um sich zu qualifizieren, muss das Team alle Übungen zwischen Start und Ziel bestehen, mindestens 70 Punkte erreichen und innerhalb des Zeitlimits von 4 Minuten bleiben. 
 
Das Schöne an diesem Sport ist, Hund und Mensch dürfen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. Man findet im Parcours Übungen wie Sitz, Platz, Steh, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links, außerdem 360° Kreise. Andere Stationen fordern z.B. auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Es fehlen natürlich auch nicht die sogenannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit dürfte die Übung zur Futterverweigerung sein, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund sich bedient.
 
 
hier gibt es die aktuellen Turnier-Termine im Norden
http://rally-obedience-nord.de/
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